Anknüpfen

Wie schon angekündigt haben wir etwas neues vor, um euch in der Arbeit zur Seite zu stehen. Zu dieser Idee, die am 01.10.20 starten wird, haben uns mehrere Beobachtungen bewogen, unter anderem die, dass es offenbar ein Gefühl davon gibt, ob man am Thema “dran” ist oder nicht.

Wir haben das immer wieder gehört, dass Leute sagen “Ja, im Grunde kenne ich das ja, aber irgendwie bin ich nicht mehr so dicht dran“. Das passiert häufig nach der ersten Weiterbildung zu einem Thema. Direkt danach sind die Leute super aufgestellt, aber nach ein paar Monaten kann es sein, dass man ein bisschen davon wieder verliert… vielleicht, weil man weniger Gelegenheit für Gespräche hatte, oder weil das, was man in der Arbeit eh schon immer gemacht hat, wieder einen größeren Stellenwert einnimmt. Auf jeden Fall kann es passieren, dass man die Inhalte der Weiterbildung im Grunde super fand, aber sich ein bisschen von ihnen entfernt hat.

Eine andere Situation ist häufig die, dass jemand aus irgendwelchen Gründen eine Pause hatte und einfach raus war – Elternzeit, anderer Job, Arbeitslosigkeit… das Know How für Beratung, Therapie oder Coaching ist natürlich nicht weg, aber irgendwie… eingerostet.

Wenn ich selbst an meine lösungsfokussierte Ausbildungsgruppe zurückdenke, kann ich sehr klar sehen: Manche Leute sind am Thema drangeblieben, die nutzen den Ansatz jetzt und ziehen total viel daraus, und manche sind weggedriftet und nutzen ihn nicht. Und natürlich darf man wegdriften, vielleicht passt was anderes besser. Aber was wenn es gar nicht freiwillig ist, sondern einem einfach passiert?

Wenn es Leuten so geht, brauchen sie in unseren Augen keinen Workshop. Welchen sollten sie auch nehmen? Den gleichen nochmal? Kennen sie doch schon! Den darauf aufbauenden Workshop? Würde vermutlich klappen, aber man hat ja gar nicht mehr das Gefühl, dass man das vom ersten Workshop noch parat hat… Und so beginnt der Drift.

Auch hier denken wir: Das geht uns als Weiterbildungsinstitut doch etwas an, das ist ein Problem, für dessen Lösung wir uns zuständig fühlen. Nicht nur wollen wir Menschen dabei helfen, besser zu werden, wir wollen auch dabei helfen, dass die den Zugang behalten zu dem, was sie sich bereits erarbeitet haben.

Was genau wir uns überlegt haben, erfahrt ihr am 01.10.20, zum Beispiel hier im Blog, auf Facebook oder in unserem Newsletter!